Coinbase Presents: Black Americans & Crypto

Black Americans surveyed by Coinbase are twice as likely to have been negatively impacted by the current financial system; are also more interested in learning about crypto.
Wir bei Coinbase sind der Meinung, dass unterschiedliche Meinungen, Hintergründe und Erfahrungen ein zentraler Faktor sind, um unser Ziel zu erreichen: Nämlich die Schaffung eines offenen Finanzsystems für die ganze Welt, das gerechter und zugänglicher ist. Im Rahmen des Black History Month haben wir uns mit Qriously zusammengetan und 5.126 Personen ab 18 Jahren in den USA und Großbritannien über ihre Erfahrungen mit dem aktuellen Finanzsystem befragt. Wir wollten erfahren, wie Technologie ihrer Meinung nach die Welt beeinflussen wird und welches Interesse sie an Krypto haben. Wir haben darüber hinaus prominente People of Color, die sich für Krypto stark machen, gefragt, wie es einen Beitrag zur Lösung der Probleme unseres aktuellen Finanzsystems leisten kann und wie wichtig es ist, dass alle mit am Tisch sitzen.
Die wichtigsten Erkenntnisse aus der Coinbase-Forschung
Das derzeitige Finanzsystem beeinträchtigt Schwarze Amerikaner doppelt so häufig wie weiße Amerikaner
Schwarze Amerikaner mit College-Abschluss haben fast doppelt so viel Interesse an Kryptowährungen im Vergleich zu weißen Amerikanern mit College-Abschluss
Die Mehrheit der Schwarzen Amerikaner glaubt, dass Technologie einen positiven Einfluss auf die Gesellschaft haben wird
Einer von drei Schwarzen Amerikanern glaubt, dass alle Ethnien/Volksgruppen gleichen Zugang zum Finanzsystem haben
Schwarze Amerikaner sind am meisten daran interessiert, mehr über die Funktionsweise von Kryptowährungen zu erfahren

In unserer Umfrage gaben 48 Prozent der Schwarzen Amerikaner an, dass sie aufgrund ihrer Ethnie oder ihres Geschlechts durch das derzeitige Finanzsystem (Banken, Währungen, Aktienmärkte, Lending/Borrowing usw.) benachteiligt wurden. 24 Prozent der weißen Amerikaner machten ähnliche Angaben.

Wenn man die Ergebnisse nach Alter aufschlüsselt, wurden 48 Prozent der Altersgruppe 18–34 Jahre und 52 Prozent der über 55-Jährigen benachteiligt, was darauf hinweist, dass sich an der Schieflage im Finanzsystem im Laufe der Zeit nicht viel geändert hat.
Frühere Studien und historische Fakten stützen diese Erkenntnisse. Laut einem Zillow-Bericht aus dem Jahr 2014 entfallen nur drei Prozent der herkömmlichen Hypothekenanträge auf Schwarze Amerikaner – das ist der niedrigste Anteil unter allen ethnischen Gruppen. Aber die Anträge Schwarzer Amerikaner werden auch am häufigsten abgelehnt: Die Ablehnungsquote beträgt etwa 25 Prozent gegenüber nur 10 Prozent bei weißen US-Antragstellern.¹
Wie kann die Kryptobranche unser Finanzsystem gerechter machen? „Krypto bieten Kooperationsanreize für Menschen, die normalerweise nicht zusammenzuarbeiten würden“, sagt Steven McKie, Gründer und CEO von Amentum, einer Investmentfirma im Bereich Kryptowährungen. „Kulturelle Gruppen, egal ob religiöse oder ethnische Gruppen, sind für die Angehörigen dieser Gruppen von Vorteil. Der Hauptgrund dafür ist, dass sich in einem vertrauten Umfeld leichter gesellschaftliches Vertrauen aufbauen lässt.

Das Coole an Krypto ist, dass es sich dabei um eine „trustless“ Technologie handelt, d. h. die Nutzer müssen sich nicht gegenseitig vertrauen. Das System ist neutral. Mit Krypto sind wir nicht mehr auf ein Umfeld angewiesen, in dem wir Vertrauen in eine Gruppe voraussetzen müssen, bevor wir Geschäfte machen können. Die Kryptobranche bietet redundante Systeme, die andere davon abhalten, Sie übers Ohr zu hauen. Wenn Sie einer Minderheit oder einer unterrepräsentierten Gruppe angehören und Sie daran gewöhnt sind, nur einer Art von ethnischer oder gesellschaftlicher Gruppe zu vertrauen, können Sie nun Ihr Umfeld erweitern.“
Vernon Johnson, Mitbegründer von Yup, einem dezentralen Social-Capital-Protokoll, und ehemaliger VP der Blockchain-Organisation der Columbia University, stimmt zu. „Viele Transaktionen mit Kryptowährungen werden unter Verwendung eines Pseudonyms durchgeführt. Die eigene Identität in der realen Welt muss nicht offengelegt werden, was einige der Bedenken bezüglich Rassendiskriminierung im Finanzsystem 1.0 zerstreuen könnte“, so Johnson. „Es wird viel schwieriger, die ethnische Identität in einer Welt festzustellen, in der die Menschen ihre wahre Identität nicht preisgeben müssen. Dank Krypto können Personen ausschließlich aufgrund ihres digitalen Rufs und Transaktionsverlaufs bewertet werden, im Gegensatz zu den traditionelleren Finanzoptionen, die persönliche Treffen oder die Offenlegung von realen Identitätsnachweisen erfordern.

Im Allgemeinen schätzen Schwarze Amerikaner Technologie optimistischer ein: 58 Prozent stimmen der Aussage zu, dass technologische Innovationen im Allgemeinen einen positiven Einfluss auf die Gesellschaft haben. Schwarze Amerikaner sind auch eher der Meinung, dass technologische Innovationen viele der weltweiten Probleme lösen können. 51 Prozent der Schwarzen Amerikaner stimmen dieser Aussage zu im Vergleich zu nur 39 Prozent der weißen Amerikaner. Eine Mehrheit glaubt auch, dass Technologie das Finanzsystem in den nächsten zehn Jahren positiv beeinflussen wird.

Technologie war schon immer ein wichtiger Bestandteil unseres Finanzsystems. Geld, wie viele andere sinnvolle Technologien, hat sich Laufe der Jahre stark gewandelt. Vom Tausch von Muscheln und Metallmünzen bis hin zur Nutzung von Apps und dem Handel mit Aktien hat Geld sich weiterentwickelt: Während am Anfang die Vereinfachung von Transaktionen zwischen Nachbarn im Mittelpunkt stand, verbindet es nun Milliarden von Menschen weltweit miteinander. Da unser traditionelles Geldsystem jedoch von der geografischen Lage, den Finanzinstituten und der staatlichen Kontrolle abhängt, unterliegt es Einschränkungen, die den Zugang stark beeinträchtigen können.
Laut Schätzungen besitzen heutzutage mehr als 2,5 Milliarden Menschen Smartphones. Diese Zahl wächst sowohl in den Industrieländern als auch in den Schwellenländern.² Und mehr als eine Million Menschen haben seit Januar 2018 jeden Tag zum ersten Mal Zugang zum Internet.³

Dennoch gibt es weltweit immer noch 1,7 Milliarden Menschen, die keinen Zugang zu einem Finanzkonto haben.⁴ „Dafür gibt es verschiedene Gründe, darunter das Fehlen eines zuverlässigen, von einer Behörde ausgestellten Ausweisdokuments, und hohe Gebühren“, so Johnson. „Außerdem sind viele nationale Währungen volatil und nicht als zuverlässige Wertspeicher geeignet. Unverhältnismäßig viele People of Color sind von diesen Problemen betroffen, und die Kryptobranche versucht, Anreize des offenen Marktes zu nutzen, um gleiche Bedingungen zu schaffen. Positiv zu bewerten ist, dass viele Personen ohne Bankkonto Zugang zu einem Smartphone und dem Internet haben, was es ihnen ermöglicht, auf Kryptowährungen beruhende Finanzdienstleistungen zu nutzen.“

Carmelle Cadet, Gründerin und CEO von EMTECH, einem Technologie- und Dienstleistungsunternehmen, das Zentralbanken in Schwellenländern beim Aufbau moderner Finanzsysteme mit Blockchain-Technologie unterstützt, stimmt zu, dass Krypto eine neue Generation von Innovationen einläuten. „Im Grunde genommen sind die althergebrachten Systeme nicht besonders effizient. Sie verlieren ihre Funktionsfähigkeit, weil sie nicht auf den Umfang globaler Vernetzung von heute ausgerichtet sind“, gibt Cadet zu bedenken. „Um die Finanzmärkte zu optimieren, ist der Aufbau einer neuen Infrastruktur unerlässlich.“

In unserer Umfrage waren Schwarze Amerikaner bezüglich der Frage, ob alle Ethnien/Volksgruppen gleichen Zugang zum aktuellen Finanzsystem haben würden, in drei ungefähr gleich große Lager gespalten: 35 Prozent stimmten der Aussage zu, 37 Prozent stimmten nicht zu und 28 Prozent beantworteten diese Frage neutral. Als wir fragten, in welchem Tempo alle Ethnien/Volksgruppen gleichen Zugang erhalten würden, glaubten nur 22 Prozent, dass das Tempo ihre Erwartungen übertreffen würde.

Ein Faktor, der den Zugang zum Finanzsystem beeinflusst, ist der Besitz eines amtlichen Lichtbildausweises, der in den USA zur Eröffnung eines Bankkontos erforderlich ist. Laut einer Umfrage, durchgeführt vom Brennan Center for Justice, das Teil der NYU School of Law ist, besitzen bis zu 11 Prozent aller US-Person (und bis zu 25 Prozent aller Afroamerikaner) keinen amtlichen Lichtbildausweis.⁵
„Das erste Problem, das die Kryptobranche meiner Meinung nach angehen sollte, ist das der Identität“, sagt Robert Greenfield, Head of Social Impact bei ConsenSys. „Eine digitale Identität hat größere Auswirkungen als man glaubt. Wenn man keinen Führerschein hat, kann man nicht einmal an humanitären Hilfsprogrammen teilnehmen.“
„Man könnte einen kryptografischen Token entwickeln, der von einer Zentralbank herausgeben wird“, so Carmelle Cadet. „Wenn man einen Krypto-Token hat, der als gesetzliches Zahlungsmittel gilt, der Vertrauen genießt und rückzahlbar ist, könnte das eine Lücke schließen für diejenigen, die nicht für das Bankensystem qualifiziert sind oder dort nicht hineinpassen. Mit Krypto stände ihnen ein Mechanismus zur Verfügung, der ihnen Zugriff auf digitale Tauschmittel bietet. Sie könnten dann ihr Cash digital aufbewahren und könnten gleichzeitig auf kryptografische Weise ihre Identität beibehalten. Das finde ich so spannend an den Krypto. Es schließt eine Lücke und deckt einen Bedarf – herkömmliche Banken können das nicht leisten.“

Beim Thema Vertiefung des Wissens über Krypto zeigen Schwarze Amerikaner mit 70 Prozent mehr Interesse als alle anderen Befragten, insbesondere verglichen mit 42 Prozent der weißen Amerikaner.

Schwarze Amerikaner mit College-Abschluss sind fast doppelt so häufig daran interessiert wie weiße Amerikaner: 75 Prozent möchten mehr darüber erfahren im Vergleich zu 39 Prozent der weißen Amerikaner mit College-Abschluss.
Aufgeschlüsselt nach Alter haben 21 Prozent der Schwarzen Amerikaner über 55 enormes Interesse daran, ihr Wissen über Krypto zu vertiefen verglichen mit 6 Prozent der weißen Amerikaner, die älter sind als 55 Jahre.
Einer von drei Schwarzen Amerikanern stimmte auch der Aussage zu, dass sie noch mehr Interesse daran hätten, ihr Wissen über Krypto zu vertiefen, wenn jemand erklären würde, inwiefern Krypto einen gerechteren Zugriff auf das Finanzsystem ermöglichen könnte.

Mckie glaubt, dass die Vertiefung des Wissens über Krypto und dessen Nutzung eine wachsende Chance für People of Color darstellt. „Wenn man sich bemüht, gibt es viele Gelegenheiten, eine passende Gruppe zu finden. Und die Kryptobranche ist mittlerweile so gereift, dass man sich engagieren kann, und in einem Jahr wird man sich noch stärker repräsentiert fühlen. Es handelt sich also um eine wirklich risikofreie Möglichkeit“, so Mckie. „Finden Sie Ihre Gruppe, hören Sie den verschiedenen Diskussionen zu und finden Sie heraus, an welcher Stelle der Konversation Sie sich einklinken möchten. Es gibt inzwischen eine breite Palette an unterschiedlichen Stimmen und Persönlichkeiten, denen man zuhören kann, um sich ein Bild zu machen. Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, an dem Sie Teil der Community werden müssen, bis Sie das Gefühl haben, dass Sie Teil der Community sind. So funktioniert das immer, wenn man sich einer neuen Community anschließt, man springt einfach kopfüber hinein.“

„Bei der letzten technologischen Revolution, der Entstehung des Internets, waren People of Color kaum vertreten“, sagt Johnson. „Und dieser Trend hat sich fortgesetzt, da People of Color in Technologie-Unternehmen unterrepräsentiert sind, es schwerer haben, sich Risikokapital zu beschaffen, und generell weniger Möglichkeiten haben, in der Technologie-Branche Fuß zu fassen. Infolgedessen ist nur ein geringer Anteil am Reichtum und an den Innovationen, die durch die letzte technologische Revolution entstanden sind, Schwarzen Bevölkerungsgruppen zugeflossen. Leider waren Schwarze zwar als Konsumenten und Internetnutzer die Nutznießer, aber nur wenige von ihnen waren die Hauptakteure in den Unternehmen und in Bezug auf die Protokolle, die diesen Wandel herbeiführten. Dieses Mal muss es anders laufen. Es ist von entscheidender Bedeutung, dass unterrepräsentierte People of Color das Web3 mitgestalten und an den neuen Möglichkeiten, die sich daraus ergeben werden, teilhaben.“

„Man muss den ersten Schritt machen“, sagt Greenfield. „Man muss nicht unbedingt Techniker sein, um einen Beitrag zu leisten. Es gibt noch eine Menge Designprobleme, die gelöst werden müssen. Design liegt Ihnen nicht? Nun, es gibt immer noch viele unklare Rechtssituationen, die ausgeräumt werden müssen. Ich sage den Leuten immer, dass sie zuerst herausfinden müssen, wofür sie sich begeistern können, und mache ihnen dann klar, dass es im Blockchain-Ökosystem eine Stelle für sie gibt, die sie hervorragend ausfüllen können.
Diversität steht auch in direktem Zusammenhang mit dem finanziellen Erfolg eines Unternehmens, wie eine Studie der Boston Consulting Group herausgefunden hat. Sie haben mehr als 1.700 Unternehmen in acht Ländern befragt und herausgefunden, dass Unternehmen, deren Management-Teams größere Diversität aufwiesen, 19 Prozent mehr Umsatz erwirtschafteten aufgrund höherer Innovationskraft und besserer Finanzperformance.⁶

„Die Arbeit mit verschiedenen Menschen, und zwar nicht nur aus verschiedenen Ethnien, sondern auch aus verschiedenen Regionen, macht Führungskräfte leistungsfähiger. Und leistungsfähigere Führungskräfte sorgen für ein weniger politisches Umfeld, und ein weniger politisches Umfeld ist unter operativen Gesichtspunkten effizienter“, so Greenfield.
Viele talentierte People of Color entscheiden sich oft für die „sichere“ Option, wenn es um Jobchancen geht, erläutert Johnson. „Dies führt dazu, dass hochqualifizierte People of Color sich massenhaft bei etablierten Unternehmen bewerben, anstatt Risiken einzugehen. Infolgedessen können sie ihre Wirkung nur in eingeschränktem Maß entfalten, da sie durch die unsichtbaren Barrieren, die sich durch US-Unternehmen ziehen, gehemmt werden. Der Einstieg in die Kryptobranche ist eine bessere Möglichkeit, da die Auswirkungen einer Person dort weit deutlicher zum Vorschein kommen. Sie sind als Pioniere ganz vorne mit dabei und leisten einen Beitrag zum Aufbau der Infrastruktur für das dezentrale Internet. Ich glaube, dass dies eines der transformativsten Ereignisse des nächsten Jahrzehnts sein wird.“
Cadet meint, dass Schwarze Amerikaner sich über Krypto informieren sollten, weil es eine Möglichkeit ist, „das System abzusichern“.
„Wenn wir auf das Jahr 2008 zurückblicken, egal ob wir eine große Volkswirtschaft betrachten oder ein Entwicklungsland, wussten wir damals alle nicht, ob unser Geld noch in der Bank sein würde, wie sicher wir sein würden. Es gab viele Leute, die damals ihren Arbeitsplatz verloren haben. Alles ist eng mit unserem einen Finanzsystem verzahnt“, so Cadet. „Wir benötigen eine Alternative für den Fall, dass morgen das System zusammenbricht. Mit Krypto hat man die Möglichkeit, mit dabei zu sein, etwas mit aufzubauen, das für einen selbst und andere in seinem Umfeld funktioniert. Man kann es nicht einfach ignorieren, da man sonst diesen Innovationszyklus verpasst. Dann bestimmten andere, wie man das eigene Geld aufbewahren soll und wie viel Geldtransfers kosten.“
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Verdienen Sie Krypto, in dem Sie sich darüber informieren: https://www.coinbase.com/earn
Fußnoten
https://www.zillow.com/research/minority-mortgage-access-6127/
https://wearesocial.com/blog/2019/01/digital-2019-global-internet-use-accelerates
https://www.brennancenter.org/sites/default/files/legacy/d/download_file_39242.pdf
https://www.bcg.com/en-us/publications/2018/how-diverse-leadership-teams-boost-innovation.aspx
Methodik: Um die Meinungen von People of Color zur Inklusion und zum Finanzsystem einzuschätzen, hat Coinbase eine Studie in Auftrag gegeben, die von Qriously durchgeführt wurde und in deren Verlauf im Januar 2020 5.126 Personen über 18 in den USA und Großbritannien befragt wurden. Im Rahmen der Umfrage wurden die Teilnehmer zu ihren Ansichten hinsichtlich Geld, Technologie und dem Finanzsystem befragt. Auf diesen Daten gründen sich die in diesem Artikel angeführten Statistiken.
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