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Der Bitcoin-Preis diese Woche: 12. bis 19. Jan.

In einer weiteren volatilen Woche durchbrach der Bitcoin-Preis erneut die 40.000-USD-Marke, Bitcoin ist in den sozialen Medien und in der Presse stark im Gespräch und eine Umfrage unter Fondsmanagern deckt Besorgnis hinsichtlich einer Blase auf. All dies und noch vieles mehr in der neusten Ausgabe unseres Wochenberichts. 

Veröffentlicht am 19. Januar 2021

Im großen Maßstab

Nach einer Woche von starker Volatilität setzt Bitcoins Auf-und-Ab-Parcours sich fort. Der Preis durchbrach am 14. Januar erneut die 40.000-USD-Marke, bevor er sich in der Spanne zwischen 34.000 USD und 38.000 USD einpegelte. 

In den Herbstmonaten, in denen die Bitcoin-Hausse begann, hinkte die Aufmerksamkeit der Presse und der sozialen Medien hinter der Kryptomanie vom Ende 2017 hinterher, doch die längerfristig anhaltenden Höchstpreise in den vergangenen Wochen scheinen endlich die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit erregt zu haben. Welche Auswirkungen wird diese Aufmerksamkeit auf die Preise in der nächsten Zukunft haben? Und gibt der Markt weiteres Wachstum her, nachdem sich die Bitcoin-Preise im vergangenen Monat verdoppelt haben?

Kernpunkte

In den frühen Bitcoin-Jahren waren die meisten Nutzer einzelne neugierige Anleger. Als Bitcoin an Popularität gewann, kamen die Nischen-Wagniskapitalgeber. Und im vergangenen Jahr hat eine Welle von Unternehmen und Institutionen den aktuellen Aufschwung mit angeschoben. Diese Woche erschien eine neue potenzielle Klasse institutioneller Anleger als Francis Suarez, der Bürgermeister von Miami – mit der Absicht, Technologieunternehmen und digitale Nomaden anzulocken – erklärte, dass er mit dem Gedanken spielen würde, einen Teil der Stadtkasse in Bitcoin zu investieren und den Bürgern von Miami zu gestatten, die an die Stadt zahlbaren Steuern und Gebühren in Bitcoin zu zahlen. Weitere Nachrichten:

  • Nachdem er Anfang des Monats 550 Millionen GBP in Bitcoin investiert hatte, erklärte der Fondsmanager des in Großbritannien ansässigen Unternehmens Ruffer Investment seine Überlegungen zu diesem Thema: „Wir glauben, dass es relativ früh ist, hier einzusteigen. Wir stehen am Anfang einer langen Phase, in der Bitcoin institutionalisiert und finanzmarktfähig gemacht wird.

  • In einem Interview mit The Block erklärte das auf Kryptowährungen spezialisierte Asset-Management-Unternehmen NYDIG, warum das Interesse der Anleger an Kryptowährungen sich größtenteils auf Bitcoin beschränkte. Im letzten Monat vermittelte NYDIG den Erwerb von 100 Millionen Bitcoin von Mass Mutual.

  • Reuters berichtete, dass Fondsmanager in der Bank-of-America-Umfrage der Meinung seien, dass „long Bitcoin“ jetzt vor „long Tech“ die am meisten überlaufene Anlageklasse wäre – das heißt, dass sie eine ungewöhnlich hohe Anzahl von Teilnehmern aufwies. Die Umfrage zeigte jedoch auch, dass es, was die Zukunft betrifft, einige Besorgnis hinsichtlich einer Blase gibt: die „Mehrheit der Befragten sagte, dass es wahrscheinlicher wäre, dass [Bitcoin sich]“ in den nächsten 12 Monaten „im Wert eher halbiert als verdoppelt.“ 

  • Ein neues Anlageinstrument ist entwickelt worden – der Osprey Bitcoin Trust (OBTC) – um den Anlegern ein „Engagement in Bitcoin über einen berechtigten Anlageberater (IRA) oder ein Maklerkonto“ zu ermöglichen. OBTC ist der erste potenzielle Konkurrent für den Grayscale Bitcoin Trust (GBTC), der im Verlauf des wachsenden institutionellen Interesses steigenden Bedarf für sein Produkt verzeichnete.

  • Der Autor und Anleger Nic Carter hat das Wiederaufleben von Bitcoin in einem großen Essay für das New York Magazine detailliert beschrieben. Zu den Hauptfaktoren gehörten laut Carter die steigende aufsichtsrechtliche Klarheit, eine wachsende Gruppe von überzeugten Bitcoin-Predigern in den großen Unternehmen und eine steigende Besorgnis bezüglich des modernen Währungssystems.

Spotlight: Die Medien und Social-Media-Trends

Nach Monaten von scheinbarem öffentlichen Desinteresse im Nachgang zur den steigenden Preisen, haben die Twitter-Erwähnungen von Bitcoin laut The TIE diese Woche ein Allzeithoch erreicht. Erleben wir jetzt den Beginn einer neuen Welle im öffentlichen Interesse oder haben wir in diesem Zyklus den Höchststand erreicht?

Die Erwähnungen von Bitcoinin den öffentlichen Medien haben auch die von Gold übertroffen, obwohl Gold eine Marktkapitalisierung von mehr als 10 Billionen USD gegenüber Bitcoins Marktkapitalisierung von ca. 800 Milliarden USD aufweist.