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Der Bitcoin-Preis diese Woche: 29. Nov.–6. Dez.

Der Bitcoin-Preis diese Woche: 29. Nov.–6. Dez.

Bitcoin erreichte am 1. Dezember sein Allzeithoch von 19.900 USD, bevor es zurückfiel und sich für den Rest der Woche in der Spanne zwischen 18.500 USD und 19.500 USD bewegte. Doch wodurch wurde die Bitcoin-Hausse 2020 angetrieben – und wie ist sie mit der Hausse von 2017 vergleichbar? In unserem wöchentlichen, von Coinbase-Research zusammengestellten Newsletter erhalten Sie alle notwendigen Informationen.

Veröffentlicht am 6. Dezember 2020

Im großen Maßstab

Die wichtigste Meldung diese Woche ist natürlich, dass Bitcoin durch Erreichen der 19.000-USD-Marke am 1. Dezember endlich sein Allzeithoch von Ende 2017 geknackt hat. Wie jedoch so häufig der Fall bei Bitcoin war der Weg nach oben nicht geradlinig. Sobald Bitcoin seinen neuen Höchststand erreicht hatte, kehrte die Volatilität zurück – und Bitcoin fiel für den Rest der Woche in den Bereich zwischen 18.500 USD und 19.500 USD zurück. Doch wenn wir uns dies genauer anschauen, zeichnen sich interessante Trends ab, insbesondere dazu, wie sich dieser Boom mit dem letzten Boom vergleichen lässt. Zum einen ist die Volatilität im Vergleich zu 2017 geringer – wobei die gedämpfte Volatilität (zumindest teilweise) damit zusammenzuhängen könnte, dass Bitcoin sich endlich bei den großen institutionellen Anlegern, wie Hedgefonds, Technologieunternehmen und großen Asset-Management-Unternehmen, einschließlich Blackrock, zu etablieren scheint. Für viele potenzielle Bitcoin-Anleger ist heute die wichtigste Frage: „Auf welche Weise unterscheidet sich diese Hausse von der Hausse 2017?“

Bitcoin-Preis in US-Dollar: 29. Nov. bis 6. Dez.

Kernpunkte

Lassen Sie uns einige der Belege anschauen, welche die Vermutung nahelegen, dass die Hausse von 2020 sich von der Hausse 2017 unterscheidet. Die Bitcoin-Hausse 2017 wurde durch das Interesse der Privatanleger angetrieben – dies sind einzelne, häufig auch Amateur-Trader –, während das Kernthema der Hausse 2020 das institutionelle Interesse ist. Dieses Jahr ist durch bemerkenswerte globale wirtschaftliche Verschiebungen gekennzeichnet, wie beispielsweise die Beschleunigung in Richtung der Kryptowährungen zusammen mit dem gleichzeitigen Ansteigen der Staatsverschuldung und Geldmengenexpansion. Dazu häufen sich die Anzeichen dafür, dass Bitcoin als globale Anlageklassen an Reife gewinnt, mit einer robusteren Marktinfrastruktur und geringeren Volatilität im Vergleich zu 2017.

  • In einem Gespräch mit dem früheren Governor der Bank of England, erklärte der CEO von Blackrock – der weltweit größte Asset-Manager mit einem Volumen von 7 Billionen USD – dass Bitcoin seiner Meinung nach an Legitimität gewinnen würde und das Potenzial hätte, sich „zu einem globalen Marktwert zu entwickeln“. 

  • Zwischenzeitlich hat AllianceBernstein, ein Investmentunternehmen mit einem Volumen von 631 Milliarden USD, Recherchen veröffentlicht, denen zufolgedie Coronavirus-Pandemie die politische Umgebung, das Schuldenniveau und die Diversifizierungsmöglichkeiten für die Anleger verändert hat, wodurch Bitcoin zu einer attraktiven Anlage geworden ist…“. Zusätzlich „erklärte der Stratege, dass die Bitcoin-Volatilität in den vergangenen drei Jahren stark zurückgegangen ist, was es zu einem attraktiveren Wertspeicher macht.

  • MicroStrategy – ein Unternehmen für Investmentanalyse und Cloud-Computing – sorgte dieses Jahr für Aufregung, da es das erste börsennotierte Unternehmen war, das einen Großteil (ca. 250 Mio. USD) seiner liquiden Vermögenswerte in Bitcoin anlegte. Am 1. Dezember gab Coinbase bekannt, dass es der Hauptvertragspartner für den Bitcoin-Kauf von MicroStrategy war. Noch in derselben Woche gab Microstrategy bekannt, dass sie ihre Bitcoin-Investition verdoppeln würden und Bloomberg berichtete, dass „das Unternehmen 50 Millionen USD für eine weitere Akquisition der weltweit größten Kryptowährung zu einem durchschnittlichen Kaufpreis von 19.427 USD gezahlt hat.“

  • Wenn Sie mehr über die Kräfte, welche die Bitcoin-Rally beeinflussen, erfahren möchten, dann sollten Sie den Artikel „Bitcoin is Winning the Covid-19 Monetary Revolution“ (Bitcoin gewinnt die Covid-19-Währungsrevolution) des renommierten Harvard-Wirtschaftshistorikers Niall Ferguson lesen. Ferguson kommt zum Schluss, dass „wir gerade eine derart vielschichtige Währungsrevolution erleben, dass nur wenige von uns deren Tragweite begreifen können. Der technologische Wandel des Internets ist der Treiber dieser Revolution, die durch die Pandemie von 2020 nur noch beschleunigt wurde. Um das Ausmaß unserer Verwirrung zu veranschaulichen, sollten Sie die Wertentwicklungstrends der drei Arten von Geld in diesem Jahr betrachten: US-Dollar, Gold und Bitcoin.

Wertentwicklung von Bitcoin, Gold und Dollar-Index im bisherigen Jahresverlauf 2020
  • Eine beliebte Theorie zu Bitcoin ist, dass sein Preis ungefähr mit dem Goldpreis korreliert. Doch das scheint nicht mehr zuzutreffen. Zum 6. Dezember hatte Bitcoin seit Anfang 2020 eine Wertentwicklung von mehr als 170 Prozent vorgelegt. Der Goldpreis war im gleichen Zeitraum um ca. 22 Prozent gestiegen, während der Dollar-Index (der die Bewegungen des US-Dollar im Vergleich zu verschiedenen globalen Währungen misst) um sechs Prozent zurückging. Sollte dieser Trend anhalten, könnten wir mehr Variationen von dieser Reuters-Schlagzeile vom 30. November sehen: „US-Dollar stürzt wegen steigender Hoffnung auf ein US-Konjunkturpaket ab; Bitcoin erreicht neues Allzeithoch.

Social-Media-Trends

  • Als die Preise für Bitcoin und Kryptowährungen wie Ethereum im November anstiegen, sah man an den Gesprächen in den sozialen Medien, dass diese die Entwicklung zu verfolgen begannen. Das Tweet-Volumen bei einigen der größten Kryptowährungen steigerte sich im November um 38 Prozent und erreichte sein höchstes Gesamtvolumen in diesem Jahr. Es ist dabei nicht überraschend, dass der größte Anteil der Gespräche Bitcoin zum Thema hatte.

Das aggregierte Tweet-Volumen erreicht neuen Jahreshöchststand

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