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Der Bitcoin-Preis diese Woche: 23. Feb.-1. März

Veröffentlicht am 1. März 2021

Im großen Maßstab

Die Volatilität, die wir Ende letzter Woche beobachten konnten (eine Woche, die auch ein neues Allzeithoch von 58.000 USD beinhaltete), blieb ungebrochen: Am 28. Februar fiel der Kurs unter die Marke von 44.000 USD, um sich dann am 1. März wieder auf fast 50.000 USD zu erholen. Aber die Volatilität konnte die Welle an positiven Bitcoin-Meldungen nicht bremsen: Die börsennotierten Technologieunternehmen Square und MicroStrategy haben weitere Unternehmensrücklagen in BTC umgeschichtet, während Wall-Street-Schwergewichte wie Citibank, JP Morgan und Fidelity Berichte veröffentlichten, in denen sie die Vorteile von Bitcoin als „digitales Gold“ herausstellten. Dadurch könnten Investoren, die in der Vergangenheit eher traditionelle Finanzportfolios bevorzugten, nun Kryptowährungen vermehrt als legitime Anlageklasse betrachten. 

Wichtiger Hinweis: Bitcoin war nicht das einzige Finanzprodukt, das kürzlich an Wert einbüßte. Eine breite Palette an Anlagekategorien, angefangen von Technologieaktien bis hin zum S&P 500, schrieb ebenfalls Verluste.  

Kernpunkte

  • Am 23. Februar investierte Square zum zweiten Mal einen Teil seiner Cash-Rücklagen in eine größere Menge Bitcoin und baute damit seine Position um einen Wert von 170 Millionen USD aus. „Square ist der Ansicht, dass Kryptowährungen ein Instrument zur Stärkung der wirtschaftlichen Teilhabe sind und Privatpersonen die Möglichkeit bieten, an einem globalen Geldsystem teilzunehmen und ihre eigene finanzielle Zukunft zu sichern.“

  • Der Business-Analytics-Dienstleister MicroStrategy, der dazu beitrug, die Umschichtung der Cash-Rücklagen von Unternehmen in Kryptowährungen populär zu machen, stockte seine bereits enormen Bitcoin-Bestände um weitere 15 Millionen USD auf. Das börsennotierte Unternehmen hält nun 90.859 BTC im Wert von 4,38 Milliarden USD.

  • Fidelity (das erste große Wall-Street-Finanzinstitut, das Bitcoin ernst nahm) veröffentlichte einen neuen umfassenden Bericht mit dem Titel „Bitcoin verstehen“. Zu den wichtigsten Aussagen zählen: Eine wachsende Zahl von Anlegern betrachtet Bitcoin als legitimes Finanzprodukt. Und seine Eigenschaften, die ihm den Beinamen „digitales Gold“ eingebracht haben, d. h. seine Funktion als stabiler Wertspeicher mit potenziellem Inflationsschutz, finden zunehmend Anklang bei Investoren. (Der Bericht stellt des Weiteren auch eine faszinierende Portfolio-Allokationsstrategie vor, in der Bitcoin in einem Portfolio mit dem üblichen 60:40-Verhältnis von Aktien zu Anleihen den Platz von Anleihen einnimmt.) 

  • Citibank hat sich ebenfalls in einem neuen Bericht ausführlich mit Kryptowährungen beschäftigt. In „Bitcoin an einem Wendepunkt“ weisen die Analysten der Citibank auf die zunehmende Attraktivität von Bitcoin für institutionelle Anleger hin: „Die weltweite Präsenz von Bitcoin und seine Neutralität könnten die Kryptowährung zur ersten Wahl für den internationalen Handel machen“. Obwohl der Bericht potenzielle Risiken wie Preisvolatilität und regulatorische Unsicherheit anschneidet, erwähnt er auch die breite Palette an Institutionen, die am „florierenden Markt“ der Family Offices, Stiftungen, Hedgefonds und Vermögensverwalter beteiligt ist. 

  • J.P. Morgan schlägt vor, dass Kunden gut beraten sein könnten, sich Kryptowährungen in ihre Portfolios zu legen, was die mögliche Aufnahme von Bitcoin in traditionelle Finanzportfolios (neben Aktien und Anleihen) beschleunigen könnte. Die Analysten der Bank äußerten sich wie folgt: „In einem Multi-Asset-Portfolio können Anleger wahrscheinlich bis zu 1 % ihres Vermögens in Kryptowährungen investieren, um einen Effizienzgewinn bei den risikobereinigten Gesamtrenditen des Portfolios zu erzielen“.

  • Goldman Sachs, eine der größten Investmentbanken der Welt, kündigte an, dass sie ab März für Kunden den Handel mit Bitcoin Futures anbieten wird.

  • Der japanische Online-Handelskonzern Rakuten bietet seinen Nutzern nun die Möglichkeit, auf einfache Weise mit Bitcoin für Waren und Dienstleistungen zu bezahlen

Im Fokus: Kryptowährungen verglichen mit dem S&P 500 und Gold

Im Verlauf des letzten Jahres, von März 2020 bis Ende Februar, erzielten Bitcoin und Ethereum im Vergleich zu anderen Finanzprodukten, wie zum Beispiel Gold und dem S&P 500, erheblich höhere Kurszuwächse. 

Wie hat sich Bitcoin in diesem Zeitraum auf Social Media geschlagen? Obwohl die Erwähnungen noch nicht die Spitzenwerte erreicht haben wie damals Ende 2017 und Anfang 2018, waren sie höher als in jedem anderen Zeitraum. Der Top-Tag im vergangenen Jahr? 9. Februar 2021 – der Tag, an dem Tesla seinen Bitcoin-Kauf im Wert von 1,5 Milliarden USD öffentlich machte. An diesem Tag hatte einer von 42.500 Tweets Bitcoin zum Thema.