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Der Bitcoin-Preis diese Woche: 15.-21. Dez.

Bitcoin hat auf seinem Weg zu einem neuen Allzeithoch die Marke von 20.000 USD geknackt. Indes halten die Geldzuflüsse in dieses Segment von institutionellen Anlegern von Wall-Street-Unternehmen und darüber hinaus weiter an. Über dieses Thema und noch vieles mehr informiert Sie die neueste Ausgabe unserer wöchentlich erscheinenden Publikation. 

Veröffentlicht am 21. Dezember 2020

Im großen Maßstab

Bitcoin kann auf eine der erfolgreichsten Wochen in seiner fast 11-jährigen Geschichte zurückblicken: Nachdem der Kurs der digitalen Währung vergangene Woche abflachte, durchbrach Bitcoin nun mit Karacho seine Allzeithochs. Nicht nur die bislang unberührte Marke von 20.000 USD wurde geknackt, sondern der Kurs notierte in der zweiten Wochenhälfte näher an 25.000 USD als an 20.000 USD. Auch die im Moment andere wichtige Bitcoin-Story entwickelte sich dynamisch – die Rede ist natürlich von weiteren Großinvestitionen von Fonds weltweit. Die nächste große Frage, die uns vor den Feiertagen noch bleibt, muss daher lauten: Wie geht's weiter? 

Kernpunkte

Die Tatsache, dass die Marktkapitalisierung aller Kryptowährungen zusammengenommen nun 649 Milliarden USD beträgt, weckt das Interesse einer wachsenden Zahl von kapitalstarken Anlegern. Hier einige der wichtigsten Meldungen von dieser Woche.

  • Laut Scott Minerd, CIO von Guggenheim Investments könnte die Kryptowährung sogar bei einem Preis von mehr als 20.000 USD noch unterbewertet sein – die Investmentgesellschaft hat vor kurzem Pläne enthüllt, bis zu 500 Millionen USD in Bitcoin anlegen zu wollen. Bloomberg beschrieb Minerds Einschätzung wie folgt: „Die Knappheit von Bitcoin in Kombination mit der «ungezügelten Geldvermehrung» durch die Federal Reserve bedeutet, dass der Preis des digitalen Tokens irgendwann steigen muss”.

  • In dieser Woche haben wir erfahren, dass die in London ansässige Anlagefirma Ruffer Investment 2,5 Prozent ihrer gesamten verwalteten Vermögen von 20 Milliarden USD in Bitcoin gesteckt hat, daher dürfte sich der Bitcoin-Bestand der Londoner auf einen Wert von ungefähr 740 Millionen USD belaufen. In einem Schreiben an die Anteilsinhaber, über das von Coindesk berichtet wurde, erläuterte Ruffer: „Wir betrachten diese Investition als kleine, aber wirksame Absicherung gegen die anhaltende Abwertung der weltweit wichtigsten Währungen“.

  • Ruffer investiert darüber hinaus auch in den Krypto-Anlagefonds One River Digital Asset Management. Laut Bloomberg hat One River „Zusagen erhalten, die den Manager in die Lage versetzen, seine Bitcoin- und Ether-Bestände Anfang 2021 auf rund 1 Milliarde USD auszuweiten“.

  • Wir konnten feststellen, dass kapitalstarke Fonds an Partnerschaften mit Firmen aus der Krypto-Szene interessiert sind, sowohl was die Ausführung ihrer Handelsgeschäfte als auch die sichere Verwahrung ihrer Bestände betrifft. Coinbase wurde von One River als Partner ausgewählt.

  • Izabella Kaminska, Kolumnistin bei der Financial Times und bekannt als langjährige Bitcoin-Skeptikerin, schreibt zum Thema Bitcoin-Akzeptanz unter institutionellen Anlegern: „[Bitcoins] generelle Robustheit ist nicht mehr zu bestreiten. Und da Robustheit stets Bestandteil des Daseinszwecks von Bitcoin war, ist dies ein bedeutender Sieg für den Möchtegern-Herausforderer. Und das trifft umso mehr zu, wenn man bedenkt, dass die institutionellen Anleger das Gefühl haben, die Währung nicht mehr ignorieren zu können“.

Erfassung des Interesses der institutionellen Anleger

Das „Open Interest“ an Bitcoin, das als Gradmesser für das steigende Interesse institutioneller Anleger gilt, erreichte an der Chicago Mercantile Exchange (CME) diese Woche ein Allzeithoch von mehr als 1,4 Milliarden USD. (Open Interest bezieht sich auf die Terminhandelskontrakte oder ähnliche Vereinbarungen, die abgeschlossen, aber noch nicht ausgeführt wurden.)  Laut Bloomberg treffen auf dem schnell wachsenden Markt für Bitcoin-Futures an der CME das Krypto- und das klassische Finanzbusiness aufeinander: „Das Open Interest hat sich in diesem Jahr verdreifacht, wodurch Anleger Handelsgeschäfte am Markt einfacher abwickeln können“.

Im Fokus: Bitcoin-Knoten

Laut einer Netzwerk-Stichprobe, die mit Bitnodes.io durchgeführt wurde (es handelt sich dabei um ein Tool, dass die Größe des Bitcoin-Netzwerkes erfasst), nähert sich die Gesamtzahl der Bitcoin-Knoten einem Allzeithoch. Knoten sind die Computer im Bitcoin-Netzwerk, die für die Erfassung und Validierung von Transaktionen verantwortlich sind. Jeder Knoten enthält eine vollständige Kopie der Blockchain. Die Zahl der Knoten ist ein wichtiger Gradmesser für den Zustand der Blockchain und ihre Fähigkeit, ihrer Funktion als ein echtes grenzüberschreitendes Geldnetzwerk gerecht zu werden. Da Tausende von Knoten existieren, die weltweit verteilt sind, ist es praktisch unmöglich für einen externen Angreifer, das gesamte Netzwerk lahmzulegen.  Die Knoten sind inzwischen über mindestens 96 Länder verteilt. (Am Montag erläuterte der Finanzberichterstatter Ed van Der Welt auf Bloomberg TV, dass er einen Bitcoin-Knoten eingerichtet habe.)

Social-Media-Trends

Obwohl der Bitcoin-Kurs den ganzen Herbst über nach oben tendierte, blieben die Erwähnungen in den sozialen Medien weit hinter der Hausse von 2017 zurück. Diese Woche jedoch erreichte die Zahl der Tweets ihren höchsten Stand seit drei Jahren. Am 17. Dezember überschritten die Tweets, die sich mit Bitcoin beschäftigten, die Marke von 100.000 und lagen damit nur knapp unter dem Rekordwert von 135.000, der im Januar 2018 erreicht wurde, laut Zahlen von The TIE.

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