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Der Bitcoin-Preis diese Woche: 29. Dez. – 4. Jan.

Nachdem Bitcoin ein Rekordhoch von mehr als 34.000 USD erreicht hatte, notiert der Kurs nun nach einem Rücksetzer wieder im Bereich von 30.000–32.000 USD. Parallel zum Bitcoin-Preis ist diese Woche auch das Interesse traditioneller Anleger und institutioneller Investoren an diesem neuen Asset gestiegen. 

Veröffentlicht am 4. Januar 2021

Im großen Maßstab

Kurz nachdem das Jahr 2020 in das Jahr 2021 überging, verzeichnete die monatelange Bitcoin-Rally ihren bislang größten Kurssprung und markierte am 3. Januar ein neues Allzeithoch bei 34.500 USD. Nach Erreichen des Rekordstands hat sich der Preis wieder bei der Marke von 30.000 USD eingependelt. Die Kursgewinne nach Neujahr reichten jedoch, um für Schlagzeilen in den traditionellen Medien weltweit zu sorgen. Bitcoin schaffte es sogar auf dieTitelseite der Financial Times, die feststellte, dass „die Gewinne der Kryptowährung die der traditionellen Anlageklassen im Jahr 2020 bei weitem übertrafen“. Der Artikel befasst sich darüber hinaus auch mit einem Trend, den wir schon seit Monaten beobachten, dass nämlich Wall-Street-Unternehmen und große internationale Finanzinstitute die Währung zunehmend als Investitionsobjekt wahrnehmen. Trotzdem bleiben Fragen offen – wird der Preis weiter steigen oder werden die institutionellen Anleger ihre Bestände verkaufen und Kasse machen?

Kernpunkte

Dieser Trend, nämlich zunehmendes Interesse seitens Banken, Hedgefonds, Technologieunternehmen und anderer institutioneller Anleger, ist einer der wichtigsten Unterschiede zwischen der Bitcoin-Hausse von 2017 und dem momentanen Bitcoin-Bullenmarkt.  Und es scheint, als würde sich dieser Trend 2021 fortsetzen, da ständig neue Meldungen über Investitionen von institutionellen Anlegern die Runde machen. 

  • Die Bitcoin-Bestände des in New York ansässigen Hedgefonds Skybridge Capital belaufen sich nun auf rund 182 Millionen USD laut einer Präsentation, die The Block zu Gesicht bekommen hat.

  • Der Fondsverwalter Van Eck, ebenfalls mit Geschäftssitz in New York, reichte bei der SEC erneut einen Antrag auf Auflegung eines Bitcoin-ETF (Abkürzung für Exchange-traded Fund) ein. Ein Bitcoin-ETF würde eine ähnliche Funktion wie ein Gold-ETF haben, d. h. Anleger könnten in die Währung investieren (durch den Kauf von Fondsanteilen), ohne das Asset selbst halten zu müssen.

  • Dezember war der zweitbeste Monat aller Zeiten für das On-Chain-Transfervolumen von Bitcoin, wobei das Netzwerk Transaktionen im Wert von insgesamt mehr als 189 Milliarden USD abwickelte. 

  • Laut Google Trends erreichte die Zahl der weltweiten Suchen nach Bitcoin einen Höchststand wie zuletzt im Februar 2018.

  • Andernorts berichtete USA Today, dass Russell Okung, Offensive Tackle bei den Carolina Panthers, der erste NFL-Spieler ist, der einen Teil seines Gehalts in Bitcoin bezieht. Okung kommentiert die Tatsache wie folgt: „Niemand besitzt oder kontrolliert die Währung ... Bitcoin untergräbt den Status Quo der Finanzintermediäre: Weder Banken noch Finanzverwalter noch Behörden können dir vorschreiben, was du mit deinem Geld machen kannst und was nicht“.

Im Fokus: Bitcoin unterstützt die Bürgerrechtsbewegung in Nigeria

Quartz berichtete über die Rolle von Bitcoin bei der Organisation der größten Proteste, die Nigeria seit mehr als 25 Jahren erlebt hat. Das Land ist eine Hightech-Metropole in Afrika mit einer jungen, Internet-affinen Bevölkerung. Nachdem die Bankkonten der Protestgruppen gesperrt wurden, nutzten sie Bitcoin, um sich Geld zu beschaffen. Nigeria entwickelt sich zu einem der führenden Länder Afrikas in Sachen Bitcoin-Akzeptanz

Bitcoin im Vergleich zum Dollar

Wie CNBC in dieser Woche berichtete, gingen die Wege von Bitcoin und dem US-Dollar im Jahr 2020 stark auseinander: „Es ist die Geschichte zweier Kurscharts, aber die Trends erzählen ähnliche Geschichten. Der Dollar markierte Tiefstwerte wie zuletzt vor mehr als zwei Jahren, während Bitcoin neue Bestmarken erzielte. Während Bitcoin neue Rekordhochs markierte, lotete der Dollar-Index (der den Wert eines Dollars anhand eines Korbs aus sechs Hauptwährungen erfasst, darunter der Euro) neue mehrjährige Tiefstände aus.

Bitcoin im Vergleich zu Gold

Bitcoin wird oft als „digitales Gold“ bezeichnet, weil Investoren Vergleiche zwischen den beiden Anlageklassen ziehen in Bezug auf ihr begrenztes Angebot und ihre Inflationsresistenz. Aber im vergangenen Jahr haben manche Analysten darauf hingewiesen, dass es laut Einschätzung einiger institutioneller Anleger einen Wettbewerb zwischen Gold und Bitcoin gebe. Vergangenen Monat prognostizierte JPMorgan, dass kapitalstarke Anleger zunehmend Bitcoin zulasten von Gold kaufen würden: „Die Akzeptanz von Bitcoin seitens institutioneller Anleger hat gerade erst begonnen, während Gold bereits einen festen Platz in den Portfolios von institutionellen Anlegern hat.“ In dieser Woche markierte das Bitcoin-Gold-Verhältnis ein Rekordhoch: Während man Anfang 2020 mit einem Bitcoin etwa fünf Feinunzen Gold kaufen konnte, kann man heute mit einem Bitcoin mehr als fünfzehn Feinunzen kaufen.

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