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Der Bitcoin-Preis diese Woche: 5. bis 11. Jan.

In nur 24 Stunden ist Bitcoin von seinem bisherigen Allzeithoch von ca. 42.000 USD abgestürzt und hat fast ein Drittel seines Wertes verloren. Die Anleger reagieren in unserem neuesten Bericht auf eine Woche mit schwindelerregender Volatilität.

Veröffentlicht am 11. Januar 2021

Im großen Maßstab

Bitcoin erreichte in der dritten Woche in Folge ein neues Allzeithoch und knackte am 7. Januar erstmals die 40.000-USD-Marke. Doch Allzeithochs sind nicht die einzigen Nachrichten in einer Woche, die auch von Marktvolatilität geprägt war: Nachdem die Kurse am 8. Januar einen Höchststand von fast 42.000 USD erreichten, zogen sie sich schnell wieder auf ca. 32.000 USD zurück (der Stand, mit dem sie die Woche begonnen hatten). Der atemberaubende Anstieg und schwindelerregende Absturz – fast 30 % in einem Zeitraum von 24 Stunden – hat die Anlegergemeinschaft uneins gelassen, ob man für die potenziellen Gewinne so viel Volatilität ertragen kann.   

Kernpunkte

Während seiner gesamten Daseinsgeschichte wurde Bitcoin immer wieder vom allgegenwärtigen Risiko der Preisvolatilität heimgesucht. Diese Woche war ein hervorragendes Beispiel dafür – die Preise erreichten ein Allzeithoch, bevor sie wieder starke Verluste hinnehmen mussten. Woraufhin die Anleger sich natürlich fragen, ob die Preisvolatilität von Bitcoin die potenziellen Chancen wert ist? Wir haben einige der Erkenntnisse aus dieser Woche von einigen der größten institutionellen Bitcoin-Anlegern gesammelt.  

  • Die in New York ansässigen Guggenheim Investment Partners – die kürzlich Pläne bekanntgaben, Bitcoin im Wert von ca. 530 Millionen USD zu erwerben – äußerten sich dazu und ihr Chief Investment Officer erklärte: „Der parabelförmige Anstieg von Bitcoin ist kurzfristig nicht tragbar.“ (Ende Dezember hatte der CIO von Guggenheim auch vorhergesagt, dass Bitcoin im Endeffekt 400.000 USD erreichen könnte.)

  • Andere institutionelle Anleger scheinen Bitcoins Volatilität als Chance wahrzunehmen. Fondsmanager Bill Miller erklärte gegenüber CNBC diese Woche: „Man muss schon in Kauf nehmen, dass es sehr, sehr volatil wird ... Wenn man die Volatilität nicht aushalten kann, dann sollte man vermutlich auch keine Bitcoin halten. Doch die Volatilität ist der Preis, den man für diese Wertsteigerung zahlt.“

  • Analysten von JP Morgan, die kürzlich erklärt hatten, dass Bitcoin im Verlaufe seiner Konkurrenz mit Gold langfristig auf 146.000 USD steigen könnte, merkten diese Woche an: „Bitcoins Volatilität müsste erheblich sinken, bevor es sich hinsichtlich des Marktwertes mit Gold messen kann.“ 

  • In einem Kommentar für die Financial Times verglich der Vorsitzende des in London ansässigen Unternehmens Fulcrum Asset Management Bitcoins Rolle mit den neuen digitalen Währungen wie Chinas digitalem Yuan: „Damit bleibt für Krypto immer noch eine Rolle als Anlageinstrument und Wertspeicher. Kann Bitcoin bei den größten Anlegern wirklich mit Gold als sicherem Hafen konkurrieren? Die Geschichte, staatliche Regulierung und Marktvolatilität lassen dies unwahrscheinlich erscheinen, doch Bitcoin beginnt, eine wichtigere Rolle zu spielen als zuvor.“

Spotlight: Bitcoin im Vergleich zu anderen wichtigen Anlageklassen

Zu dem Zeitpunkt als diese Zeilen geschrieben wurden, liegt Bitcoins Marktkapitalisierung bei ca. 614 Milliarden USD – und damit an 11. Stelle der wertvollsten Assets weltweit, noch vor Alibaba, dem größten Unternehmen Chinas. Alibaba betreibt Alipay, ein digitales Zahlungssystem für Milliarden von Transaktionen. Bemerkenswerterweise hat Bitcoin noch nicht die Marktkapitalisierung von Silber oder Gold erreicht, zwei historischen Wertspeichern, die eine Marktkapitalisierung von jeweils 1,3 Billionen USD und 11,7 Billionen USD aufweisen. 

Ist Bitcoin eine tragfähige Zahlungsplattform oder nur ein Wertspeicher?

Die Zeitschrift The Economist analysierte Bitcoins Aufstieg diese Woche und stellte eine der wichtigen Fragen, mit denen Anleger sich seit Jahren beschäftigen. Kann Bitcoin sich zu einer tragfähigen Zahlungsplattform entwickeln oder ist es nur als Vermögensspeicher von Nutzen? Die Zeitschrift merkt dazu an: „Die Bitcoin-Manie hat ihre Wurzeln in der Möglichkeit, dass es zu irgendeinem Zeitpunkt tatsächlich einen sicheren Wertspeicher darstellen wird – wie Gold, nur bequemer.“ Im Artikel heißt es weiter: „Bitcoin ist nicht effizient genug, um für den Zahlungsverkehr von großem Nutzen zu sein.“ 

Möchten Sie mehr darüber erfahren, wie Bitcoin funktioniert? Lesen Sie unseren Leitfaden für Einsteiger.

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